Viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr - am besten mit Selbstfürsorge und ohne Querkopf-"Denker"
Neuigkeiten
29.11.2020, 18:53 Uhr
Post von unserem Landtagsabgeordneten
Dr. Alexander Becker zu aktuellen Themen


Liebe Leserin, lieber Leser,
der „Lockdown light“ geht in die Verlängerung und stellt unsere Gesellschaft weiterhin vor Herausforderungen. Denen, die durch Schließungen wirtschaftlich betroffen sind, kann er kaum als „light“ erscheinen – allen Hilfen zum Trotz.

Und gerade unsere Traditionen in Herbst und Winter leiden: Weihnachtsmärkte, Aufführungen, Jahresfeiern und Weihnachtsfeiern sind abgesagt. Sportvereine trainieren nicht mehr und Chöre und Orchester proben nicht. Es gibt aber auch gute Nachrichten – die Forschungsvorhaben an Impfstoffen vermelden vielversprechende Zwischenergebnisse.
Die Frage, mit welchen zusätzlichen Herausforderungen auch unsere mittelständischen Unternehmen unter den derzeitigen Pandemiebedingungen konfrontiert sind und inwieweit sie von der Politik bei deren Bewältigung wirkungsvoll unterstützt werden können, steht für mich bei meinen derzeitigen Firmenbesuchen im Wahlkreis im Vordergrund.

Corona als Krise stellt auch die Machtverteilung zwischen Parlament und Regierung auf die Probe. Wir reagieren pragmatisch: Bei wesentlichen Änderungen der Corona-Verordnung z.B. kommt der Landtag schnell zu Sondersitzungen zusammen, um über das Vorgehen zu beraten. So war es auch diese Woche. Fazit: Die Verlängerung der Maßnahmen tragen wir mit. Uneins sind wir mit unserem Koalitionspartner aber in der Frage, ob vorgezogene Weihnachtsferien eine gute Antwort für alle sind.
Warum? Die Situationen etwa an Grundschulen sind grundsätzlich anders als bei gymnasialen Oberstufen oder Berufsschulen, die Bedürfnisse in Städten und kleineren Gemeinden auch: Viele Familien sind auf Betreuung der Kinder angewiesen und haben am Ende des Pandemiejahres keine Urlaubstage mehr frei. Wenn an einer Schule aber der Großteil der Schüler zur Betreuung durch die Lehrer – andere Betreuer stehen nicht zur Verfügung – anwesend sein wird, was für einen Sinn hat es dann, auf Unterricht zu verzichten? Susanne Eisenmann hat recht: Es ist besser, wenn Lehrer, Schüler und Eltern vor Ort entscheiden.
Unsere Schulen haben mit viel Aufwand und Mühe funktionierende Hygienekonzepte für den Unterricht erarbeitet. Allen Unkenrufen zum Trotz: Die Infektionszahlen an Schulen steigen nicht, sondern sind stabil bzw. sinken leicht. Gute Bildung für alle ist aber gerade mit Blick auf die Schwächeren nur durch Präsenzunterricht wirklich zu gewährleisten!



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